Selbst­ständigkeit: Die 10 wichtigsten Tipps

Selbstständigkeit

Hab keine Angst vor dem Versagen

Jeder zweite deutsche Gründer gab in der Vergangenheit an, dass er Angst vor dem Scheitern hat. Mach dich frei davon. Angst ist ein schlechter Berater und Misserfolge sind erlaubt. Wer definiert überhaupt, was Erfolg ist und was nicht? Setz dir deine Ziele und miss dich daran. Bei jeder Herausforderung lernst du neues und gewinnst wertvolle Erfahrungen.

 

Sollte etwas schiefgehen, beginnst du von vorn. Nur dieses Mal besser vorbereitet. Analysiere die Fehler, um daraus zu lernen und erstelle dir eine Liste, mit all deinen Erfolgen, positiven Eigenschaften und Abschlüssen. Wenn du dich selbst nicht gut genug einschätzen kannst, frag andere. Was macht dich aus? Bewahre dir diese Notizen immer als Motivationsstütze auf.

 

Essenziell: Glaub an dich. Egal, was andere über deine Idee denken, du selbst musst überzeugt sein. Und mal ehrlich: Wenn du am Ende beschließt, deine Selbst­ständigkeit an den Nagel zu hängen und zurück in eine Anstellung zu wechseln, ist auch das völlig in Ordnung. Dir kann also fast nichts passieren.

Vertrau dich Freunden an

Sprich mit Familie und Freunden unbedingt über deine Pläne. In der Selbst­ständigkeit kann es schnell passieren, dass du auf ihre Hilfe angewiesen bist. Solltest du zum Beispiel Verant­wortlichkeiten wie Kinderbetreuung etc. haben, kläre das ab. Deine Arbeitstage können zukünftig länger und unplanbarer werden.

 

Auch finanzielle Engpässe oder Unter­stützung der unterschiedlichsten Art können zukünftig ein Thema sein. Selbst wenn du niemanden mit deiner Entscheidung für die Selbstständigkeit belasten oder involvieren willst, sollte dein Umfeld Bescheid wissen.

Versichere dich

Behalte als Selbst­ständiger sowohl deine persönlichen als auch die betrieblichen Risiken im Blick. Für deine private Absicherung sind vor allem die eigene Kranken­versicherung sowie eine Berufs­unfähigkeits­versicherung relevant. Die Kranken­versicherung ist sogar gesetzlich vorgeschrieben.

 

Du hast die Qual der Wahl: Als Selbstständiger kannst du dich privat versichern oder aber freiwillig für eine gesetzliche Kranken­versicherung entscheiden. Zusätzlich solltest du dich über Krankengeld gegen Verdienst­ausfall bei Krankheit erkundigen. Ziehe außerdem eine Unfall-, Renten- oder freiwillige Arbeitslosen­versicherung in Betracht.

 

Sobald es an dein Business geht, gilt es relevante Risiken abzuwägen – und dich dagegen abzusichern. Dafür kommen unter anderem eine Betriebshaftpflicht-, eine Vermögens­schaden­haftpflicht-, eine Geschäftsinhalts- oder eine Cyber-Versicherung infrage. Auch eine Rechtsschutz­versicherung kann sinnvoll sein.

Kenne die wichtigsten Steuerfristen

Halte dich als Selbst­ständiger unbedingt an die Fristen der Finanzämter. Denn: Verpasst du einen Abgabetermin, droht ein Verspätungs­zuschlag. Nur ein Beispiel: Die Einkommenssteuer für Selbstständige ist eine Jahressteuer, die mit einer Frist bis zum 31. Juli des Folgejahres gezahlt werden muss. Die Frist kann schriftlich bis zum 30. September verlängert werden. Lässt du einen Steuerberater deine Steuererklärung machen, gilt als Abgabetermin sogar erst der 31. Dezember des Folgejahres.

 

Sobald du dein Unternehmen angemeldet und die ersten Gewinne erzielt hast, können auch Vorauszahlungen auf dich zukommen. Hierbei sind für jedes Quartal die Fristen zu beachten. Für das erste Quartal handelt es sich um den 10. März, es folgt der 10. Juni und in der zweiten Jahreshälfte sind die Vorauszahlungen jeweils zum 12. September und 12. Dezember zu entrichten.

 

Wer spätestens 14 Monate nach Ablauf des Steuerjahres seine Einkommens­steuer­erklärung nicht abgegeben hat, kann zu einem Versäumniszuschlag von 0,25 Prozent der festgesetzten Steuer je angefangenen Monat verdonnert werden. Ferner darf das Finanzamt ein Zwangsgeld sowie einen Schätzbescheid erheben.

 

Neben der Einkommens­steuer können für dich zukünftig die Fristen für Umsatz-, Lohn-, Kapitalertrags- oder Gewerbe­steuer wichtig werden. Beschäftigst du Angestellte spielen die Sozial­versicherungs­beiträge eine wichtige Rolle, beim Besitz von Grundstücken musst du mit der Grundsteuer planen.

Beratung

Such dir kompetente Unterstützung

Für Existenzgründer gibt es zahlreiche kostenlose Beratungsangebote. Die Tendenz ist steigend. Wende dich dafür zum Beispiel an deine örtliche Beratungsstelle der Bundesagentur für Arbeit. Oder recherchiere beim Bundesministerium für Wirtschaft nach passenden Ansprechpartnern. Auch die Universitäten sowie Industrie- und Handelskammern bieten Unterstützung für Gründer an.

 

Das Beste: Die Beratungsangebote sind so gut wie immer kostenfrei. Von den Experten erfährst du auch, wie du etwa den staatlichen Gründungszuschuss beantragen kannst und welche weiteren finanziellen Fördermöglichkeiten es gibt.

Leg Geld beiseite

Startkapital kann zum A und O für deine Existenzgründung werden. Es ist wichtig, eine Rücklage zu haben, wenn es nicht direkt rund läuft. Je höher dein finanzielles Polster ist, desto gelassener kannst du dein Projekt „Selbstständigkeit“ angehen. Grob gerechnet sollte dein Eigenkapital die Höhe von rund 15 Prozent der gesamten Anfangs­kosten für dein Start-up betragen.

 

Dein angespartes Kapital kann so notwendige Ausgaben wie Steuern, Personal- und Miet­kosten sowie Versicher­ungen abdecken. Bevor du in die Selbst­ständigkeit startest, sorge also immer für finanzielle Rücklagen. Dafür sollten zuerst staatliche Förderungen infrage kommen, an nächster Stelle Unterstützer im Freundes- und Familien­kreis und erst in letzter Instanz Bank­kredite. Denn: Kredite bedeuten immer auch Abhängig­keiten und Verpflicht­ungen. Wenn du diese vermeiden kannst, umso besser.

Bleib in Kontakt mit den Behörden

Als Selbstständiger wirst du auf verschiedene Behörden und deren Mitarbeiter angewiesen sein. Deswegen gilt: Bleib stets in freundlichen Kontakt mit deinen zuständigen Mitarbeitern. Dein wichtigster Ansprechpartner wird das Finanzamt sein.

 

Behördliche Genehmigungen gehören von jetzt an zu deinem Alltag. Meldest du ein Gewerbe an, wird dein zuständiges Gewerbeamt eine wichtige Rolle spielen. Stellst du Arbeitnehmer an, stehen sofort Anmelde­formalitäten bei Kranken- und Rentenversicherung sowie bei der Berufsgenossenschaft und dem Arbeitsamt an.

 

Auch hierbei helfen dir Gründerberatungen weiter. Für bestimmte Unternehmensformen solltest du auch über einen guten Steuerberater nachdenken – und zumindest ein Erstgespräch in Anspruch nehmen, um notwendige Schritte auszuloten.

Hör nie auf zu fragen

Bleib neugierig. Mach dich immer wieder schlau, was aktuell zählt, was sich in punkto Business wandelt. Auf Online-Plattformen wie LinkedIn oder Xing findest du berufliche Themen und Entwicklungen.

 

Ganz wichtig: Sprich mit Personen, die sich auskennen. Es gibt keine dummen Fragen. Auf Conventions und Konferenzen findest du die passenden Ansprechpartner für deine Geschäftsidee. Bau dir ein Netzwerk auf und bleib keinesfalls allein mit deinen Visionen. Such dir Verbündete und bringt euch so gegenseitig nach vorn.

Mach Werbung

Ohne Werbung keine Kunden. Wenn niemand von deiner grandiosen Geschäftsidee erfährt, wird dein Start-up kläglich scheitern. Die beste Werbung bleibt die Mund-zu-Mund-Propaganda. Zufriedene Kunden sind dein höchstes Gut. Sorg dafür, dass sie glücklich sind und dich weiterempfehlen.

 

Für dein Wachstum solltest du dringend eine PR-Strategie entwerfen. Zuallererst wirbst du natürlich mit deiner eigenen Website. Was den Medienkontakt betrifft, startest du am besten auf lokaler Ebene und kontaktierst Zeitungen sowie Radiosender vor Ort. Spricht dein Start-up vor allem regionale Kunden an, kannst du über Flyer-Wurfsendungen nachdenken. Weiterhin solltest du Onlinewerbung, zum Beispiel in Form von Social-Media-Kampagnen, in Betracht ziehen.

Wechsel die Perspektive

Der wichtigste Tipp zum Schluss: Hör nie auf, aus Sicht deiner Kunden und Nutzer zu denken. Was für dich als Unternehmer und Anbieter deiner Produkte völlig logisch erscheint, kann Außenstehende hilflos zurücklassen. Frag Externe, ob sie deine Inhalte, Werbeslogans und Co. verstehen.

 

Tausche gelegentlich die Sichtweise des Unternehmers mit der des Kunden. Was fehlt dir? Welche Bedürfnisse kannst du mit deinem Angebot bzw. deiner Werbung noch stillen? Versetz dich in dein Gegenüber.

Wusstest du schon?
Fakten zu Selbstständigen in Deutschland

  • mehr als 4 Millionen Deutsche sind derzeit selbstständig, jeder zweite arbeitet als Soloselbst­ständiger

 

  • fast zwei Drittel der Selbst­ständigen in Deutschland sind Männer

 

  • rund 77 Milliarden Euro an Einnahmen erzielten Selbst­ständige 2015 in Deutschland

 

  • die wenigsten Selbst­ständigen wurden bisher in den Branchen Information und Kommunikation sowie Land- und Forstwirtschaft gezählt

 

  • die meisten Selbst­ständigen erbringen wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, darauf folgt der Handel

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autemio on tour: Brötchenduft in der Herzensbäckerei

08.09.2022

Martin Reichel-Rackette hat die Türen zu seiner Backstube in Klipphausen geöffnet und verrät im Interview, worauf es beim Kassieren als Unternehmer ankommt.

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Wann wurde die Herzensbäckerei gegründet?

Am 16. Oktober 2019. Das weiß ich so genau, weil das zufällig der Welttag des Brotes ist. Das haben wir allerdings erst hinterher rausgefunden.

 

Was gehört zu Ihrem Sortiment?
Wir bieten regionale Produkte an und verwenden Bio-Getreide direkt hier vom Hof. Das Getreide wird in der benachbarten Mühle gemahlen. Bei uns gibt es Brot und Brötchen in allen Variationen, insgesamt ist ein ausführliches Produktportfolio entstanden.

 

Was macht Ihr Unternehmen aus?
Ich glaube, die Herzensbäckerei macht besonders, dass wir aus Leidenschaft angefangen haben zu backen. Und nicht aus dem Antrieb heraus, dass wir das Ganze mal gelernt haben und deswegen jetzt Bäcker sind. Sondern es ist zu uns gekommen.

 

Wie haben Sie anfangs kassiert?
Wir hatten zuvor ein kostenfreies Kassensystem, welches mit der Einführung der Kassensicherungsverordnung in Deutschland den Dienst eingestellt hat. Daraufhin haben wir ein System gesucht, welches unseren Anforderungen entspricht und sich mit uns entwickeln will. Wir hatten ein paar spezielle Ideen, wie die Anbindung der Bestellfunktion auf unserer Internetseite. Diese Option haben wir bei anderen Anbietern nicht gefunden.

 

Warum die Entscheidung für autemio?
Weil ich dort angerufen habe und sofort eine Ansprechpartnerin am Telefon hatte, die sich gekümmert hat. Relativ schnell entstand der Kontakt zu einem der Programmierer, mit dem ich die Herausforderungen besprechen konnte. Es gab sofort ein Feedback, was direkt möglich ist und was für einen späteren Zeitpunkt mit in die Planung aufgenommen wird.

 

Dabei ging es zum Beispiel um Bestellungen, die erst nach einer Woche bezahlt werden und deren Rechnungen ich länger parken muss. Die Funktion, dass alles zum Kassenschluss geleert sein muss, wurde innerhalb von 14 Tagen angepasst. Die direkten Reaktionen auf meine Anfragen und Herausforderungen waren der Auslöser für meine Entscheidung und die Zusammenarbeit.

 

Was ist das Besondere an der App?
Ich finde gut, dass ich nicht meinen Arbeitsalltag ändern muss, um mich an eine Software anzupassen. Sondern sich die Software an meine Arbeit anpasst. Die App funktioniert einfach und übersichtlich. Es kommen immer wieder Neuerungen dazu.

 

Was überzeugt Sie besonders?
Besonders überzeugt mich, dass die Menschen, die das Kassensystem entwickeln, in Magdeburg sitzen. Man hat das Gefühl, sie sind greifbar und es ist möglich gemeinsam vor Ort die Herausforderungen zu klären. Bisher wurde immer sofort nach einer Lösung gesucht.

 

Wie profitieren Ihre Kunden?
Es geht schneller und ich habe mehr Zeit, mit dem Kunden zu erzählen, weil die Bestellung automatisch eingelesen wird.

 

Würden Sie autemio weiterempfehlen?
Ja, würde ich und habe das auch bereits getan. Weil die App einfach zu bedienen, schnell einzurichten und preiswert ist. Im Vergleich zu anderen Kassensystemen ist es sogar sehr preiswert. Außerdem besteht die Möglichkeit, auch mal für drei Tage eine Kasse zu eröffnen und dann wieder ein halbes Jahr lang keine Kasse zu haben.

Der perfekte Businessplan

Der perfekte Businessplan

Vor der Gründung steht der Businessplan. Ob zur Orientierung für dich selbst, deine zukünftigen Mitarbeiter oder Investoren: Hier findest du alles, was in den Inhalt gehört. Sei bestens vorbereitet.

Geschäftsidee: Von der Lücke zum Erfolg

Kurz und knackig. Das sind die wichtigsten Stichpunkte für deinen Businessplan. Deine zukünftigen Kreditgeber oder Investoren haben nicht viel Zeit, sie lesen dutzende Pläne pro Tag. Deshalb ist es wichtig, herauszustechen und die folgenden Fragen auf den Punkt zu beantworten. Warum wirst du mit deiner Idee erfolgreich sein? Wann wird dein Start-up Gewinn machen und wofür genau benötigst du Kapital? Bring es schnell auf den Punkt.

 

Grundlage für zukünftige Ziele

Wenn du deinen Businessplan schreibst, denke immer daran, dass er auch für dich in den kommenden Jahren eine wichtige Grundlage ist. Du kannst dich immer wieder auf deine erstellten Analysen berufen und so deine Ziele stets im Blick behalten. An erster Stelle steht die Beschreibung deiner Geschäftsidee. In einer kurzen Zusammenfassung erklärst du die Ausrichtung deiner Selbstständigkeit. Nehmen wir als Beispiel einen Concept Store für nachhaltige sowie regionale Produkte.

 

Dabei sollten grundlegende Fragen beantwortet werden: Wo soll das Geschäft eröffnen? Warum bist du als Gründer vom Erfolg überzeugt? Möglicherweise haben deine Recherchen ergeben, dass die Kunden aus deinem Einzugsgebiet immer stärker auf Regionalität setzen. Wodurch zeichnet sich dein Konzept aus? Dein eigener Shop sollte sich zum Beispiel durch die Produktauswahl sowie außergewöhnliche Aktionen von anderen unterscheiden. Und welche Zielgruppe wird angesprochen? Dir sollte bereits weit vor Eröffnung deines Ladens klar sein, wen du dort empfangen willst.

 

Angebot, Alleinstellungsmerkmal und Persönlichkeit

Nach der Zusammenfassung steigst du ausführlicher in dein Konzept ein. Es ist wichtig, das genaue Angebot zu definieren. Überdies sollte der besondere Nutzen für die zukünftigen Kunden geklärt sein. Es könnte sein, dass du eine besondere Beratung anbietest oder ein besonderes Ambiente mit zusätzlicher Kaffeebar im Concept Store planst.

 

Final solltest du im ersten Abschnitt auf deine eigene Persönlichkeit eingehen. Was zeichnet dich als Gründer oder Unternehmerin aus? Welche persönliche Beziehung hast du zum eigenen Angebot? Wieso wird dir mit deinen Fähigkeiten das Business gelingen? Dein eigenes Faible für Mode und Einrichtung können genauso eine wichtige Grundlage darstellen, wie dein Organisationstalent.

Gut zu wissen: Zur Vorbereitung kannst du mit dem Business-Modell Canvas arbeiten. Dabei werden alle wichtigen Eckdaten für deinen Businessplan auf nur einer Seite beantwortet. Eine perfekte Vorlage gibt es unter anderem von www.businessmodelgeneration.com.

 

Nicht zu vernachlässigen: der Name! Wie soll dein Unternehmen heißen und welches Corporate Design passt zum Produkt? Hier findest du Unterstützung bei der Namens- und Design-Findung.

Checkliste Geschäftsidee

Gegenstand der Selbstständigkeit

Start und Standort der Gründung

Preise und Umsatz

Einzigartigkeit

Wettbewerbsvorteil

Patente und Genehmigungen

langfristige Vision

Tipp

 

Ab wann rechnet sich dein Unternehmen? Teste den Break-Even-Rechner der Gründer­plattform des Bundesministeriums für Wirtschaft. Damit kannst du die Erfolgsaussichten deines Unternehmens beurteilen.

Zielgruppen

Zielgruppen: Analyse deiner Kunden

Wem nützt deine Geschäftsidee? Wer wird von deinem Produkt profitieren? Kennst du die Antworten auf diese Fragen, kennst du auch deine Zielgruppe! Nehmen wir das Beispiel Foodtruck: Zukünftige Kunden müssen einerseits deine Gerichte lieben und andererseits in der Lage sein, sich dein Produkt zu leisten.

 

Sobald du weißt, für wen dein Angebot spannend oder lecker sein könnte, solltest du dich mit den Eigenschaften deiner Zielgruppe auseinandersetzen. Finde heraus, wessen Probleme dein Produkt löst. Bietest du etwa vegane Snacks an, profitieren davon logischerweise besonders Veganer und Vegetarier.

 

Apropos Foodtruck: Hier findest du alle wichtigen Informationen für deine Zukunft als Foodtruck-Gastronom.

 

Wo triffst du deine zukünftigen Kunden und worauf legen sie Wert? Hinweise hierzu helfen dir, die richtige Ansprache und den besten Weg der Kontaktaufnahme zu finden. Ist insbesondere Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema, könntest du deinen Fokus zusätzlich auf regionale Zutaten lenken.

Fragebogen Zielgruppen

Welches Problem löst dein Produkt

Wer hat dieses Problem

Wo informieren sich deine potenziellen Kunden

Wo kaufen deine Kunden ein

Was ist deinen Nutzern wichtig

Wie viel Geld haben Vertreter deiner Zielgruppe und wie viel sind sie bereit zu investieren

Wie können die Kunden überzeugt werden

Worin liegt das einzigartige Potenzial deiner Geschäftsidee

Tipp

 

Geh raus und sprich mit potenziellen Kunden. Beschränke dich keinesfalls auf statistische Merkmale wie Geschlecht, Alter und Einkommen. Sondern finde reale Vertreter deiner Zielgruppe. Nur so kannst du dein Start-up exakt abgestimmt auf die Bedürfnisse zukünftiger Kunden entwickeln!

Marketing: Werbung als Schlüssel

Was hilft das beste Produkt oder die einfallsreichste Idee, wenn niemand davon erfährt? Nichts! Marketing und Vertrieb sind der Schlüssel zum Erfolg. An dieser Stelle solltest du dir bereits bewusst sein, mit welchen Maßnahmen dein Produkt zum Kunden gelangt. Wie machst du auf dein Angebot aufmerksam? Und über welchen Weg erfolgt der Vertrieb? Diese Fragen gehören unbedingt zum Inhalt eines guten Businessplans.

 

Mix aus den richtigen Marketingmaßnahmen

Entscheidend ist fast immer eine Mischung aus verschiedenen Marketing­aktionen. Dazu können Offline- genau wie Online-Kampagnen gehören. Die Einrichtung einer Website beziehungsweise eines Social Media-Kanals gehört heute zu den Grundlagen. Im Blogbeitrag Kunden gewinnen, findest du eine Auswahl der wichtigsten Marketingmaßnahmen.

 

Es bleibt abzuwägen, auf welchem Weg du mit der Neukundenakquise startest. Bei der Neueröffnung eines Friseursalons sind Flyer in den Briefkästen der Umgebung möglicherweise besser geeignet, als sich auf einer Messe zu präsentieren. Das wiederum könnte genau der richtige Platz sein, wenn du mit einem innovativen Produkt an den Start gehst, welches exklusiv über deinen Onlineshop vertrieben werden soll.

 

Aufwand und Nutzen abwägen

Bei der Erstellung deines Businessplans solltest du dir bereits Gedanken über Aufwand und Nutzen deiner Marketingmaßnahmen machen. Es bringt zum Beispiel nichts, Social Media-Kanäle auf sieben verschiedenen Plattformen zu erstellen, wenn dir die Bereitstellung von Inhalt hierfür schlichtweg unmöglich ist. Entscheide dich vorerst für die offenbar effektivsten Methoden und halte Alternativen für einen zukünftigen Ausbau deines Marketings fest. Das Gute: Du kannst jederzeit deine Aktivitäten neu anpassen.

Untersuchung Mitbewerber

Welche Mitbewerber gibt es

Wie sieht das genaue Angebot der Wettbewerber aus

Wie unterscheidet sich dein Produkt

Willst du besser sein und/oder günstiger

Willst du Marktführer werden oder eine Nische besetzen

Tipp

 

Verfasse eine Gegenüberstellung mit deiner eigenen Geschäftsidee. Recherchiere dafür das Angebot deiner wichtigsten Mitbewerber und notiere deren Stärken und Schwächen. Im direkten Vergleich findest du schnell dein Alleinstellungsmerkmal (USP) heraus.

Mitarbeiter und Partner

Mitarbeiter und Partner

Entscheidend für den Erfolg deines Start-ups ist nicht nur deine eigene Persönlichkeit, sondern auch dein Team. Auf welche Eigenschaften achtest du bei der Einstellung, welches Wertesystem soll in deinem Start-up gelten? Gib all diese Eckdaten direkt im Businessplan an.

 

Im Inhalt sollten unbedingt alle Anforderungen an die Gründung deines Start-ups vorkommen und mit wie vielen Mitarbeitern du sie bewältigen willst. Erfüllen möglicherweise zukünftige Kollegen Skills, die dir nicht liegen? Dann schreib das ehrlich auf.

 

Erfolgsfaktor Teamspirit

Egal, womit du an den Start gehst, eine gegenseitige Unterstützung ist immer von Vorteil. Deine zukünftigen Partner gehören damit unbedingt in den Businessplan. Mit wem wirst du langfristige Kooperationen eingehen, um gemeinsam Ressourcen zu bündeln? Möglicherweise werden in deinem Concept Store lokale Designer ihre Produkte präsentieren oder du verleihst deinen Foodtruck regelmäßig an andere Verkäufer.

Tipp

 

Lagere einerseits Aufgaben aus, die andere besser können. So kannst du dich auf deine Idee konzentrieren. Andererseits: Finde vorher heraus, welche Aufgaben du sehr wohl selbstständig lösen und dabei Kosten sparen kannst. Beauftrage nicht vorschnell Agenturen, sondern stelle eine Kosten-Zeit-Nutzen-Rechnung auf. Hier findest du dazu die besten Tools für Gründer.

Unternehmen: die beste Strategie

GmbH, OHG, AG, KG oder GbR: Eine Vielzahl an Rechtsformen für die Organisation deines Unternehmens ist möglich. Für welche gesetzlichen Rahmenbedingungen du dich entscheidest, steht dir komplett frei und hängt ganz einfach von deiner Gründungssituation ab. Bist du allein oder seid ihr mehrere Gründer? Sind hohe Investitionen nötig oder nur ein kleines Startkapital? Am häufigsten starten deutsche Gründer als Einzelunternehmer. Egal, wofür du dich entscheidest, halte im Businessplan unbedingt auch die Gründe für deine Rechtsform fest.

 

Lage, Lage, Lage oder einfach online

Zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren für dein Start-up können der geografische Standort sowie deine zukünftigen Räumlichkeiten zählen, primär im Fall von Kundenkontakt. Mach im Businessplan deutlich, dass du dich mit den Bedingungen deines Standortes intensiv auseinandergesetzt hast. Es muss klar werden, dass du die Kaufkraft und den Kundenverkehr vor Ort kennst.

 

Oder vertreibst du dein Produkt ausschließlich online? So oder so, deine Bindung zu den Kunden ist die wichtigste Voraussetzung für Erfolg. Im Blogbeitrag Networking findest du zahlreiche Tipps und Tricks.

Das A und O der Kundenbindung

Rabatte, Sonderangebote oder zusätzliche Gimmicks beim Kauf

top Kundenservice durch gute Erreichbarkeit, schnelle Reaktionszeit und vorbildliches Management bei Beschwerden oder Reklamationen

Abonnements oder Mitgliedschaften in einem Shopping-Club bzw. einer Community

Newsletter und regelmäßiger Kontakt

Königsdisziplin: Immer mit den Kunden im Gespräche bleiben und sie selbst nach Verbesserungsvorschlägen

Glückliche Kunden

Finanzierung: Vom Kapital zum Umsatz

Thema Umsatz: Es ist völlig logisch, dass du mit deinem Start-up so schnell wie möglich Umsatz generieren und Investitionen decken willst. Wichtig sind im Businessplan allerdings eine realistische Einschätzung und Kalkulationen. Dabei kann dir der Kostenrechner der Gründerplattform vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz helfen. In unserem Blogbeitrag über die perfekten Tools für Gründer findest du weitere hilfreiche Programme. Am Ende deines Businessplanes muss klar sein, wann dein Start-up die Gewinnschwelle erreichen wird. Wann ist der sogenannte Break-even erreicht?

 

Verschaff dir und den Lesern deines Businessplans unbedingt einen Überblick über die anfallenden Kosten bei deiner Unternehmensgründung. Dazu zählen unter anderem Anschaffungen, Raummieten und Gehälter für deine Mitarbeiter. Berücksichtige auch variable Kosten. Insbesondere Gastronomen wissen, je mehr sie einkaufen, um etwa neue Gerichte zu kreieren, desto höher sind auch die Ausgaben.

 

Planung ist alles

Jetzt, wo du weißt, welche Investitionen während der Gründung und dem Anlauf deines Start-ups auf dich zukommen, kannst du deinen Kapitalbedarf errechnen. Zum wichtigsten Teil deines Businessplans gehört die für dich passende Finanzierungsform.

 

Welche Möglichkeiten gibt es? Hast du mit deiner Geschäftsidee die Chance auf eine Förderung? Und wie beabsichtigst du einen notwendigen Kredit abzubezahlen? Aufgepasst: Zum Thema Gründerzuschüsse findest du wertvolle Hinweise in unserem Blogbeitrag. Berechne an dieser Stelle, wann du das erste Mal Gewinn erzielst und wie sich dieser entwickeln wird. Daran lässt sich die Rentabilität, also die Wirtschaftlichkeit, deines Start-ups bemessen.

 

Wichtig: Behalte parallel immer deine Liquidität im Auge. Liste dafür mit Blick auf die kommenden Jahre alle absehbaren Einzahlungen und Auszahlungen auf. Bei der Gegenüberstellung der Posten kannst du sehen, ob immer ausreichend Geld auf dem Konto ist, um deinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Ist das nicht der Fall, musst du bei deinem Businessplan an den Stellschrauben drehen. Für die verschiedenen Berechnungen findest du hier unsere Tipps für Tools.

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Aktiver Austausch, Mitarbeiter­suche und Business-Events gehen längst auch online. Welche Netzwerke jetzt zählen.

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Kein Erfolg ohne Netzwerk

Fakt ist: Um dein Unternehmen zum Laufen zu bringen, benötigst du ein gutes Netzwerk. Daran führt kein Weg vorbei. Zu deinem Netzwerk sollten zukünftig andere Unternehmer, Berater, Anwälte, potenzielle Kunden und Partner gehören. Jeder, der zu deinem Netzwerk zählt, steht für wichtige Ressourcen. Die Menschen können dich beraten und unterstützen.

 

Bevor du mit dem Aufbau deines Netzwerks beginnst, mach dir klar: Wer kann dir bei deiner Unternehmens­gründung helfen? Wer sind die besten Ansprechpartner? Euer Verhältnis wird zukünftig auf Vertrauen basieren. Es ist ein Geben und Nehmen. Du solltest deswegen nicht nur Hilfe annehmen, sondern auch bereit sein, eigene Tipps zu teilen.

 

Wo triffst du die passenden Partner? Besuche auf jeden Fall Conventions und Konferenzen deiner Branche. Dreht sich dein Start-up um Medien, ist etwa das jährliche OMR-Festival ein Muss. Ansonsten gibt es in jeder Region spezielle Plattformen. In Sachsen-Anhalt treffen sich Vertreter der IT-Branche zu TechUPs.

 

Informiere dich am besten bei den Industrie- und Handelskammern über aktuelle Veranstaltungen. Außerdem veröffentlicht die Website GRÜNDER.DE regelmäßig die besten Start-up-Events. Und auch online treffen sich zahlreiche Unternehmens­gründer auf verschiedenen Platt­formen, ein Beispiel ist die Online-Veranstaltung The Berlin Way of Entrepreneurship. Dort triffst du auf mehr als 100 Experten aus allen Bereichen des Unternehmertums, die zeigen, wie Ökonomie anders und besser geht.

 

Regel­mäßiger Austausch und Kontakt­pflege

Gut zu wissen: Wer ein kompetentes Netzwerk hinter sich versammelt, vermittelt Glaub­würdigkeit. Sobald dir andere vertrauen, spricht das für deine Loyalität. Sorge für einen engen und beständigen Kontakt. Solltest du in schwierigen Zeiten mal auf Unter­stützung angewiesen sein, wird es sich auszahlen, dass du auch in guten Zeiten Deine Kontakte gepflegt hast. Unser Tipp: Mit der richtigen ERP-Software kannst du Daten aus deinem Netzwerk speichern und deine Kontakte managen.

 

Besonders Unternehmer der gleichen Branche können dir eine wichtige Stütze sein. Gemeinsam könnt ihr aktuelle Entwick­lungen analysieren und beeinflussen. Denn bekanntlich ist die vereinte Power mehrerer Experten effektiver als die einer einzelnen Person.

Checkliste für ein erfolg­reiches Netz­werk

Nimm an Events und Aktivitäten teil, lerne aktiv neue Menschen kennen.

Übernehme in Interessen­vertretungen deiner Branche Aufgaben.

Veranstalte selbst Events und Aktionen.

Sei hilfsbereit und unterstütze andere.

Sorge dafür, dass sich Menschen neu begegnen.

Merke dir Namen und erinnere dich an Personen.

Pflege eine Kontakt­datenbank und lass regelmäßig von dir hören.

Elevator-Pitch

30 Sekunden für die perfekte Präsen­tation

Stell dir vor, du hast 30 Sekunden Zeit, um den passenden Investor oder Partner von deiner Start-up-Idee zu überzeugen. Was sagst du? Um die richtigen Antworten geht es beim sogenannten Elevator Pitch. Gemeint ist damit eine sehr kurze Präsentation deiner Geschäfts­idee. Besonders Wagnis­kapital­geber und Business Angels wünschen sich für ihre Beurteilung einen prägnanten Pitch.

 

Aufgepasst: Auch auf einer Party oder einem Geschäfts­dinner kann die perfekte Situation für die Präsentation deiner Start-up-Idee entstehen. Potenzielle Unterstützer gibt es überall. Deswegen solltest du jederzeit in der Lage sein, dein Unternehmen aus dem Stegreif und mit wenigen Worten erklären zu können.

 

Zwei Fliegen mit einer Klappe: Bei der Vorbereitung deines Elevator Pitch wirst du selbst Alleinstellungs­merkmale und Besonder­heiten erkennen, über die du dir zuvor noch gar nicht bewusst warst. Du wirst eine völlig neue Perspektive einnehmen.

 

Von der Aufmerk­samkeit zur Handlung

Unser Tipp: Gehe bei deinem Pitch am besten nach dem sogenannten AIDA-Modell vor, entwickelt von Elmo Lewis.  Der berühmte Stratege für Werbung zeigte damit bereits 1898, welche Wirkung das richtige Verkaufs­modell kombiniert mit einer gekonnten Dialog­führung haben kann. Du hast nur wenige Sekunden Zeit und da kann eine feste Struktur hilfreich sein.

 

In AIDA steht das A für das englische Attention. Und bedeutet: Erreiche zum Start, dass dir die andere Person überhaupt zuhört. Erzeuge Aufmerk­samkeit durch originelle Beispiele oder eine überraschende Frage. Das I steht für Interest. In der zweiten Stufe musst du das Interesse für dich und deine Geschäftsidee wecken. Mache dein Gegenüber neugierig, indem du einen persönlichen Bezug aufbaust. Verdeutliche, wie du mit deinem Produkt ein Problem, dass womöglich auch er hat, löst.

 

Im dritten Schritt deines Elevator Pitches gilt es, Verlangen auszulösen. Das D steht für Desire. Warum sollte die Person unbedingt in dein Unternehmen investieren? Wenn du das beantwortet hast, kommt das Finale. A steht für Action, und zwar solltet ihr unbedingt mit einer konkreten Vereinbarung auseinandergehen. Tausche Kontaktdaten aus und verabrede dich zu einem anschließenden Telefon- bzw. Gesprächstermin.

 

Weniger Fakten, mehr Emotionen

Mach dir bewusst, dass es bei deinem Elevator Pitch weniger um Zahlen, Daten und Fakten geht. Dein Ziel ist, eine emotionale Bindung zu deinem Gesprächs­partner aufzubauen. Deswegen versetze dich in dein Gegenüber hinein und finde heraus, was deine Geschäftsidee für ihn besonders interessant machen könnte.

 

Wichtiger als Originalität ist bei deiner kurzen Präsentation die Verständ­lichkeit. Übe vorher mit Freunden und Bekannten: Können sie das Konzept deines Start-ups sofort verstehen? Erkennen sie den Benefit? Bei aller Übung darf dein Pitch allerdings nicht auswendig gelernt klingen. Bleib authentisch. Und stell weniger dich in den Mittelpunkt als dein Gegenüber, dessen Probleme du mit deiner Geschäfts­idee schließlich lösen willst. Nutze die wenigen Sekunden sinnvoll und halte dich streng an den vorgegebenen Zeit­rahmen.

So klappt der Elevator Pitch

konkrete Beschrei­bungen und vereinfachte Zusammen­hänge (z.B. Pfefferminzblätter und Zitronengras anstelle von natürlichen Rohstoffen)

bildhafte Sprache mit greifbaren Vergleichen (z.B. Größe eines Fußballfeldes)

Überraschende Frage oder Problem­stellung zum Auftakt (z.B. Wussten Sie, dass Elefanten mit den Füßen hören können?)

wesentliche Argumente, keine Details

allgemein­gültige Adjektive (innovativ, effektiv, enorm) streichen, stattdessen aussagekräftige Verben

Nervosität offen zugeben

Leidenschaft ausstrahlen

Tipp

Eine praktische Elevator Pitch Vorlage und zahlreiche Pitch-Beispiele gibt es auf dem Blog vom Team Asana.

LinkedIn und Xing für dein Netz­werk

Die Nutzer­zahlen des Netzwerks LinkedIn steigen rasant an. Aktuell sollen es weltweit mehr als 850 Millionen User sein. Der Unterschied zu anderen Social-Media-Plattformen wie Instagram und Facebook: Hier geht es rein um geschäftliche Kontakte.

 

Auch LinkedIn verdient Geld durch Anzeigenschaltungen, allerdings werden die Beiträge von Redakteuren gesichtet und auf ihren Mehrwert geprüft. Für dich als Gründer heißt das: Wertvollen Content erstellen, um für deine Zielgruppe sichtbar zu werden.

 

Geschäftskontakte lassen sich auf LinkedIn relativ easy knüpfen. Sende einfach Kontaktanfragen an Personen, mit denen du in den Austausch treten willst. Suche dabei sorgfältig aus und versende nicht einfach massenhaft Anfragen.

 

Tags für mehr Reichweite

Um Aufmerksamkeit zu bekommen, ist es wichtig, dass du in deinen LinkedIn-Artikeln andere Mitglieder taggst und Hashtags setzt. So werden deine Postings den getaggten Unternehmern angezeigt. Neben den Beiträgen kannst du Live-Videos senden und so deine Community in Echtzeit erreichen.

 

Das zweite beachtenswerte Business-Netzwerk bleibt Xing. Die Plattform eignet sich besonders für die Suche von Fachkräften. Im D-A-CH-Raum spielt Xing noch immer in der gleichen Liga wie LinkedIn. Für zahlreiche Arbeitgeber ist Xing zur wichtigsten Adresse für Personalrecruiting geworden.

 

Aktuell findet der Austausch auf Xing in Gruppen statt. Auch hier kannst du dir eine solche Community aufbauen. Event-Einladungen und Ticketbuchungen sind hier unkompliziert möglich. Am besten, du promotest deine Veranstaltungen und Ideen direkt über beide Plattformen.

Tipp

Die Plattform LinkedIn veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Guides, mit denen du deine Erfolge steigern und dein Netzwerk vergrößern kannst.

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Software-Tools für Start-ups

Software-Code auf einem PC

Projekt­management

To-do-Listen gehören zur Unternehmens­gründung. Wir zeigen dir, wie du den Überblick behältst.

So organisierst du dich

Buch­haltung

Als Gründer gilt es zahlreiche rechtliche Regelungen zu beachten. Und wer dem Steuer­berater hilft, spart Geld.

Programme für Abrechnung und Co

Kommuni­kation

Die Beziehung zu deinen Kunden ist das A und O. Automatisierte Nach­richten können dir viel Arbeit abnehmen.

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Aufgaben effektiv organisieren

Deine Ideen und Anforderungen werden sich bei der Gründung deines Start-ups nur so stapeln. Ein gutes Projekt­management ist jetzt die Basis für deinen Erfolg. Beginne direkt deine Aufgaben zu priorisieren und zu koordinieren. Tools wie Notion, Asana oder Trello sorgen für eine strukturierte Übersicht.

Software fürs Finanzmanagement

Software fürs Finanz­management

Auf die Selbst­ständigkeit folgen die Heraus­forderungen der Steuer­erklärung. Um die Fülle an Steuerregelungen zu erfassen, können Tools helfen. Bereite deinem Steuer­berater Daten und Informationen bestmöglich auf, so kannst du viel Geld sparen. Einige kostenlose Tools sowie alle wichtigen Steuerformulare bietet Elster, das Online-Finanzamt. Ebenso können Buch­haltungs­programme oder Lohn­software eine wichtige Hilfe sein.

E-Mail-Marketing und Newsletter-Kampagnen

Die Beziehung zu deinen Kunden ist deine wichtigste Grundlage für ein erfolgreiches Start-up. Um dein Produkt und deine Geschäfts­idee zu bewerben, ist der Ausbau deiner Community entscheidend. Halte deine Bestands- und mögliche Neukunden mit Newslettern auf dem Laufenden. Versende mit der passenden CRM-Software gezielt E-Mails oder lass dich an den perfekten Zeitpunkt für die Telefon­akquise erinnern.

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Geld für deine Gründung

Förder­mittel

Für Unternehmer gibt es verschiedene Förder­gelder und Darlehen vom Staat, die beim Start helfen können.

So erhältst du Unter­stützung

Bank­kredite

Bei Krediten von der Bank gilt es einiges zu beachten. In jedem Fall muss dein Business­plan stimmen.

Alle Informationen zu Investitions- und Förderkrediten

Beteiligungs­kapital

Investoren lieben innovative Geschäfts­ideen mit hohen Gewinn­aussichten. Der Preis sind Anteile.

Gewinne Kapitalgeber für dein
Start-up

Zuschüsse und Darlehen vom Staat

Das Beste an Gründungs­zuschüssen: Sie müssen nicht zurückgezahlt werden. Allerdings müssen für die Finanzierung aus öffentlichen Mitteln zahlreiche Voraus­setzungen erfüllt sein. Um für dein Start-up Gelder aus öffentlicher Hand zu bekommen, stehen dir etliche Anträge bevor. Schließlich sollen vor allem die Gründer Unterstützung erhalten, deren Erfolgs­aussichten hoch sind.

 

Die Auswahl an Zuschuss­programmen ist groß. Doch bevor du mit der Beantragung beginnst, wäge ab: Stehen Aufwand und Nutzen im Verhältnis? Lohnen sich Anträge, Auflagen und detaillierte Dokumen­tationen für die bevorstehende Zuschuss­summe? Denn: Die Bewilligung ist ungewiss und hängt von vielen Kriterien ab. Sind die Fördermittel schon ausgeschöpft oder hast du nicht alle Auflagen eingehalten, wird es schwer.

 

Eigenes Geld ist Voraussetzung

Zu den bekanntesten Zuschüssen zählt der Gründungs­zuschuss der Bundesagentur für Arbeit. Weiterhin gibt es Gründer­stipendien für Studierende und Hochschul­absolventen. Die einzelnen Bundesländer fördern außerdem Innovationen oder übernehmen Beratungskosten. Die Beratungs­förderungen können sowohl vor und nach der Unternehmens­gründung in Anspruch genommen werden.

 

Die Höhe der Gründer­zuschüsse fällt ganz unterschiedlich aus. In der Regel handelt es sich aber um Summen unter 30.000 Euro. Achtung: Auch für kostenfreie Gründer­zuschüsse musst du eigenes Geld vorweisen und einen festgelegten Prozentsatz selbst bezahlen.

Die bekanntesten Zuschüsse

Gründungszuschuss der Bundesagentur für Arbeit – für Gründer, die sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig machen

 

Gründerstipendium EXIST – für Studierende, Absolventen und Mitarbeiter von Hochschulen

 

Zuschussprogramme zur Förderung von Innovationen – einen umfassenden Überblick gibt die Förderdatenbank des Bundes

 

BAFA-Beratungsförderung – Unterstützung des Bundesamts Wirtschaftskontrolle und Ausfuhr für Unternehmen

Unter­stützung von der Bank

Reichen die Eigen­mittel für die Gründung deines Start-ups nicht aus, kannst du eine Bank um einen Kredit – besser gesagt ein Existenz­gründer­darlehen – bitten. Das gilt es zu beachten: Die Bank­kredite müssen in der jeweils vereinbarten Zeit samt Zinsen zurückgezahlt werden. Und vor allem kann das bewilligte Geld oftmals nicht nach Belieben ausgegeben werden, sondern es ist investitions­gebunden. Somit sind für Anschaffungen wie Büromöbel und Maschinen Bankkredite eine gute Variante.

 

Der Vorteil: Du hast Planungs­sicherheit und bleibst trotzdem unabhängig in deinen unternehmerischen Entscheidungen. Da die Bank mit einem Gründer­darlehen weder Beteiligungen noch Mitsprache­rechte an deinem Start-up erwirbt.

 

Wie kreditwürdig bist du und deine Geschäftsidee?

Ob du überhaupt einen Kredit für deine Unternehmens­gründung erhältst, machen die Banken von mehreren Faktoren abhängig. Die wichtigste Voraussetzung ist ein tiefgründiger Businessplan. In unserem Blog findest du alle Hinweise für deinen perfekten Businessplan.

 

Ebenso werden sich die Verantwortlichen der Bank ein Bild davon machen, wie zuverlässig und fit du auf deinem Gebiet bist. Gibt es weitere Gründungs­mitglieder, gib Kompetenzen und finanzielle Mittel von euch allen an. Apropos Angaben: Für die Zusage zum Bankkredit wirst du offenlegen müssen, welche Sicherheiten dir und deinen Mitgründern zur Verfügung stehen.

 

Je besser das Rating, desto weniger Zinsen

Im Rahmen eines Ratings beurteilt die Bank deine Kredit­würdigkeit. Fällt die Entscheidung positiv aus, bleibt jetzt nur noch auf niedrige Zinsen zu hoffen. Dabei gilt: Je besser das Rating, desto weniger Zinsen musst du zahlen.

 

Die klassische Finanzierungs­höhe solcher Gründungs­darlehen startet bei circa 25.000 Euro und kann bis zu mehreren 100.000 Euro ausfallen. Für kleinere Finanzierungs­summen kommen sogenannte Mikrokredite infrage. Die Entscheidungs­prozesse laufen hier schneller ab und es werden weniger Sicherheiten verlangt.

Beliebte Kredit­programme

NRW.BANK Gründungskredit – tilgungsfreie Anlaufjahre und individueller Zinssatz

 

ERP-Kapital – lange Laufzeiten, Haftungs­freistellung und niedrige Zinssätze in den ersten Jahren 

 

KfW StartGeld – bis zu 125.000 Euro je Gründungsmitglied, tilgungsfreier Anlauf und bis zu 80 Prozent Haftungs­freistellung

Tipp

Geh als Gründer frühzeitig auf die Bank zu und gib Einblick in dein Know-how. Du und deine Kenntnisse sind die wichtigste Überzeugungs­grundlage.

Junges Unternehmen sucht Kapital­geber

Tausche Anteile gegen Kapital: Als weitere Finanzierungs­möglichkeit kann Beteiligungs­kapital eine Option sein. Dabei erwerben Investoren Anteile an deinem Start-up, unter anderem als Risiko-, Wagniskapital oder Venture-Capital bekannt.

 

Innovative Geschäfts­ideen mit hohen Gewinn­aussichten sind bei Kapital­gebern besonders beliebt. Wichtig zu wissen: In den meisten Fällen muss das Beteiligungs­kapital nicht zurückgezahlt werden, dafür erwarten die Investoren allerdings Stimmrechte im Unternehmen. Das kann zahlreiche Vorteile haben, denn neben dem Geld profitieren die Start-ups auch von Netzwerken und Erfahrungs­werten ihrer Investoren.

 

Risikofreudige Business Angel

Neben den rund 250 Beteiligungs­gesellschaften in Deutschland stellen auch private Personen und Firmen Beteiligungs­kapital bereit. Dabei spricht man von sogenannten Business Angels, die in der frühen Phase eines Start-ups einsteigen und die Gründer unterstützen. Einige der bekanntesten Business Angels sitzen in der TV-Sendung „Höhle der Löwen“. Es handelt sich dabei um Geschäftspartner, die über das Kapital hinaus ihr Wissen und ein bereits bestehendes Netzwerk einbringen.

 

Investoren haben kein Recht auf die Rückzahlung ihres Geldes und tragen das Risiko einer Unternehmens­gründung mit. Dafür erhalten sie einerseits Geschäftsanteile und können andererseits eine Beteiligung an Umsatz und Gewinn beanspruchen. Läuft alles gut, verdienen sie mit – spätestens, wenn dein Unternehmen oder die Anteile der Kapital­geber mit Gewinn verkauft werden.

Institutionen für Beteiligungs­kapital

High Tech Gründerfonds

 

Mikromezzaninfonds Deutschland

 

regional an Bürgschaftsbanken angegliederte Beteiligungsgesellschaften

Königsweg: Finanzierung aus Eigen­mitteln

Ausreichende Eigenmittel sind selbsterklärend die perfekte Voraussetzung für eine erfolgreiche Unternehmens­gründung.  Nur mit deinem eigenen Kapital kannst du vollkommen frei und spontan handeln. Fakt ist außerdem: Nur wenn du auch eigenes Geld einsetzt, werden dir weitere Kapital­geber ihr Geld anvertrauen.

 

Möglicherweise leihen dir auch Freunde oder Familien­mitglieder Geld. Das kann wesentlich günstiger als im Fall von Bankkrediten sein. Allerdings vergiss dabei nie, dass bei Geld die Freundschaft aufhört. Eine gute Alternative: Gründe zusammen mit Geschäfts­partnern. So fließt nicht nur euer gemeinsames Geld in das Start-up, sondern auch euer Wissen, Erfahrungs­schätze und die mehrfache Arbeitskraft.

Trend Bootstrapping

Um unabhängig und frei gründen zu können, verzichten immer mehr Jung­unternehmer auf Fremdkapital. Der Trend nennt sich Bootstrapping. Dabei geht es für dein Start-up um einen möglichst schlanken Start und schnelle Einnahmen, die für die Weiter­entwicklung eingesetzt werden können. Hierbei spielt dir die Digitalisierung in die Karten.

 

Bereits mit geringem Kapitaleinsatz kannst du deine Produkte und Dienstleistungen online anbieten. Gewachsene Großkonzerne wie Microsoft und GoPro beweisen, dass es vor allem auf dem digitalen Markt ganz ohne externe Finanzierung funktionieren kann. Essenziell beim Bootstrapping: Dein Eigenkapital wird nicht ewig reichen. Ziel muss ein schneller Break-even sein.

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So baust du dir eine starke Marke auf

Entwurf eines Logodesigns

Naming

Der Name deines Start-ups muss prägnant sein, dabei zählen

Länge und Klang.

So findest du deinen Namen

Logodesign

Ein Unternehmens­logo soll zeigen, was hinter der Marke steckt und dein Produkt für den Kunden tun kann.

Erstelle jetzt dein Logo

Branding

Deine Geschäftsidee wird zur Marke, sobald deine Kunden Emotionen und Verbundenheit aufbauen.

Steigere deinen Wieder­erkennungs­wert

Darauf kommt es beim Firmennamen an

Den neuen Namen deines Start-ups wirst du die kommenden Monate und Jahre tausende Male aussprechen. Also nimm dir Zeit für die Entscheidung. Und vor allem hol dir Feedback ein. Verstehen andere den Namen? Welche Assoziationen gibt es?

 

Die Möglich­keiten für deinen perfekten Firmennamen sind unzählig. Du kannst wie im Fall von YouTube oder WordPress zwei Hauptwörter kombinieren. Du kannst mehrere Wörter verschachteln, wie es unter anderem Microsoft getan hat oder du spielst wie eBay mit den Buchstaben. Was auch geht: Einfach einen Kunstnamen wie der Klebeband-Hersteller Tesa erfinden. Andere erfolgreiche Unternehmen wie Ford oder Disney haben den Nachnamen ihrer Gründer zur Marke gemacht.

 

Bestehende Rechte beachten

Was an erster Stelle bei deiner Namensfindung stehen sollte, ist die Rücksicht auf bestehende Schutzrechte. Gibt es den Namen bereits? Verletzt dein zukünftiger Firmenname möglicherweise Markenrechte? Das muss unbedingt abgeklärt werden, um spätere Unterlassungs- oder Schadenersatzklagen auszuschließen. Vor der Entscheidung solltest du außerdem prüfen, ob für deinen Namen noch eine passende Domain verfügbar ist. Schließlich sollte der Name deiner Website oder deines Online-Shops im Zusammenhang mit dieser stehen.

 

Jetzt zu den wichtigsten Kriterien: Der Firmenname für dein Start-up sollte eingängig, außer­gewöhnlich und trotzdem einfach sein. Das bedeutet: Kunden müssen ihn sowohl einfach aussprechen als auch schreiben können. Überdies kann es wichtig werden, dass der Name auch auf ausländischen Märkten funktioniert. Im besten Fall spiegelt dein Name das Alleinstellungs­merkmal und den Kundennutzen deines Unternehmens wider. Gute Beispiele sind die leicht zu merkenden Namen Siemens oder Porsche, jeweils mit Bezug zu den Gründern. Einen Bezug zum Produkt hat zum Beispiel Lego. Die Abkürzung steht für das dänische „leg godt“ und bedeutet „Spiel schön“. Sony hingegen geht auf das lateinische Sonus zurück, welches bei den alten Römern Klang bedeutete.

 

Logo gleich mitdenken

Bei der Suche ist es sinnvoll, mögliche Kürzel für deinen zukünftigen Firmennamen mitzubedenken. Sie könnten Grundlage für ein Logo sein. Wenn du so weit bist, ist es abschließend unerlässlich, andere in deine Entscheidung einzubeziehen. Frag Unbeteiligte nach ihrer Meinung. Woran denken sie bei deinem Firmennamen? Was verbinden sie mit dem Wort? Diese Hinweise sind hilfreich und möglicherweise sogar richtungs­weisend für den Erfolg deines Start-ups.

Checkliste Firmenname

kurz und prägnant

international aussprechbar

relevantes Keyword

verfügbar als Domain

einzigartig und einprägsam

positives Feedback von Unbeteiligten

Tipp

Lass dir helfen. Unsere Top 5 der Firmennamen-Generatoren:

Verschiedene Markenlogos

So gestaltest du dein innovatives Logo

Das Logo deines Start-ups gehört mit zu den ersten Dingen, welche deine potenziellen Kunden von dir wahrnehmen. Ob im App-Store, in deiner Online-Kampagne, auf deinem Angebots­schreiben oder sogar als Leucht­reklame über deinem Laden­geschäft. Deswegen muss dein Logo perfekt auf deine Marke abgestimmt sein.

 

An erster Stelle solltest du klären, ob du ein Logo für dein gesamtes Unternehmen oder vorerst für ein bestimmtes Produkt gestaltest. Denn: Beim Logo für dein Start-up solltest du gleich auch an deine zukünftigen Pläne denken. Was sind deine Ambitionen, was ist deine Philosophie? Das sollte sich in deinem Logo widerspiegeln.

 

Zurückhaltung ist angesagt

Geht es um ein bestimmtes Produktlogo, muss der Nutzen für deine potenziellen Kunden direkt ersichtlich sein. In jedem Fall sollte der Name mit im Logo auftauchen, sodass Nutzer dich direkt im Web finden können.

 

Ganz sicher steht dein neues Unternehmen für zahlreiche Mehrwerte, jedoch gilt für deine Logos: Weniger ist mehr. Halte deine Farben und Formen simpel. Geschwungene Linien und lebendige Formen können glückliche Emotionen auslösen. Wohingegen starke Linien und scharfe Winkel eher Beständigkeit symbolisieren.

 

Logofarben und ihre Bedeutung

Von der Form zur Farbe: Mit der richtigen Wahl deiner Logofarbe kannst du ganz bestimmte Gefühle bei deinen Kunden auslösen. Während Rot eher aufregend wirkt, sorgt Grün für Beruhigung. Gelb wird mit Freude und Energie assoziiert. Blau steht für Vertrauen. Ferner symbolisieren Farben wie Violett und Schwarz Luxus. Grau kann geheimnisvoll wirken und Braun sehr ernst. Während Blautöne in den meisten Logos vorkommen, tauchen braune Logos nur selten auf. Bevor du dich entscheidest, setz dich am besten mit der Farb­psychologie auseinander und versuch dich abzuheben.

 

Wenn dir die Antworten auf all diese Fragen schwerfallen, hol dir Unter­stützung von einer Agentur oder einem Designer. Entwirfst du das Logo für dein Start-up selbst, achte unbedingt auf die Erstellung in der passenden Software. Meistgenutzt sind Photoshop oder InDesign. Achte darauf, auf Farbverläufe oder ähnliches zu verzichten. Besonders im Druck können mehrere Farben teuer werden.

 

Was beim Namen gilt, gilt natürlich auch für dein neues Logo: Imitiere oder kopiere keine bereits bestehenden Logos. Das kann im schlimmsten Fall Urheber­verletzungen und damit hohe Geldstrafen zur Folge haben.

Logotypen

Logo-Symbol aus einem alleinstehenden Bild (siehe Apple oder Twitter)

Abstrakte geometrische Form (Pepsi oder Adidas)

Maskottchen als Marken­botschafter (KFC oder Kellogs)

Wort-Bildmarke mit einer Kombination aus Bild und Text (Burger King oder Lacoste)

Emblem angelehnt an Abzeichen, Siegel oder Wappen (Starbucks Coffee oder Harley-Davidson)

Monogramm-Logo aus Buchstaben (IBM oder NASA)

Firmen­schriftzug als geschriebenes Logo (VISA oder Google)

Tipp

Unsere Top 3 der Logo-Maker

Verschiedene Personen denken über ihre Brand nach

Markenbuilding: Die wichtigsten Tipps

Branding ist viel mehr als nur Logo und Design deines Start-ups. Mach dein Unternehmen zur Marke. Was ist deine Motivation, was sind deine Unternehmens­werte und welche Geschichten erzählen deine Produkte? Antworten auf diese Fragen sind der Grundstein deiner Marken­strategie.

 

Mit einem einpräg­samen Branding kann sich dein Start-up von der Masse abheben. Deswegen denke die Marke direkt in der Anfangsphase mit. Sie spiegelt deine Persönlichkeit sowie die deiner Team­mitglieder wider. Wer seid ihr und wofür steht ihr?

 

Interne und externe Funktion der Marke

Marken­bildung ist sowohl intern für Zusammenhalt und Motivation deiner Mitarbeitenden von großer Bedeutung als auch extern. Deine Marke bestimmt die Wahrnehmung durch deine Zielgruppe. Denk dabei nicht nur an potenzielle Kunden, auch zukünftige Kollegen, Journalisten und Influencer könnten sich für die Fähigkeiten und Werte deines Business interessieren.

 

Beim Thema Branding sollte unbedingt die Meinung anderer einbezogen werden. Wie reagieren externe Befragte? Erkennen sie die Vorteile, verstehen sie die Strategie und Unternehmens­werte? Apropos Strategie: Dein Marketingkonzept setzt natürlich direkt beim Branding an. Überleg dir, über welche Kanäle du deine Wahrnehmung steigern möchtest.

 

Einzigartigkeit im Blick behalten

Zu den größten Heraus­forderungen zählt die Einzig­artigkeit deines Start-ups. Heb dich von anderen Unternehmen deiner Branche ab, entwickle Alleinstellungs­merkmale und sprich darüber.

 

Und schließlich ist es sinnvoll, in regelmäßigen Abständen Markenaudits durchzuführen. So behältst du im Auge, wie sich deine Marke entwickelt und ob sie mit deinem Unternehmens­stil übereinstimmt.

Checkliste Markenkultur

Interne und externe Kommunikation aufeinander abstimmen

Team­mitglieder von den Marken­werten überzeugen

Werte anhand von Beispielen wie Kunden­gespräch oder Social-Media-Interaktion vermitteln

Weg von starren Regeln, hin zu erstrebsamen Leitbildern

Tipp

Geschäftstipps zum Markenbuilding sowie zahlreiche Features für das perfekte Design gibt es auf dem Moo-Blog.

 

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E-Bons: Produkt­manager David Petzold über nach­haltiges Kassieren

08.07.2022

David Petzold, Produktmanager bei autemio, hat eine klare Meinung zum Thema Nachhaltigkeit und Müllvermeidung. Er ist sich sicher: E-Bons können ein Aspekt beim Klimaschutz sein. Im Gespräch mit Moderatorin Claudia Bechstein dreht sich beim Businesstalk am Kudamm alles um die Digitalisierung im Finanzwesen.

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Die Kassen-App autemio steht für die Digitalisierung im Finanzwesen. Darum soll sich heute alles drehen. Was ist Ihre Aufgabe bei autemio?

 

Ich bin Produktmanager bei autemio, einem Anbieter für Kassensoftware. Zu meinen Kernaufgaben zählt es, die Anforderungen der Kunden an das Produkt zu erkennen und zu bewerten. Dabei berücksichtige ich interne und externe Stakeholder. Mit intern meine ich zum Beispiel unsere Firma, die nicht unbegrenzt Kapazitäten für die Entwicklung hat. Externer Stakeholder ist unter anderem der Gesetzgeber, der bestimmte Voraussetzungen fordert. Auf dieser Basis definieren wir konkrete Projekte und bringen sie in eine sinnvolle Reihenfolge. Dabei entsteht eine Roadmap.

 

Anschließend ist es meine Aufgabe, ein großes Projekt in einzelne Arbeitspakete herunterzubrechen, die dann zu meinen Kollegen in die Entwicklung wandern. Das Ganze ist mit extrem viel Kommunikation mit den Kunden, der Geschäftsführung sowie meinen Kollegen verbunden. Mir liegt es dabei am Herzen, nah am Kunden zu sein. Erst vor Ort erkennt man die Probleme, wie zum Beispiel eine fehlende Netzabdeckung im ländlichen Raum. Deswegen haben wir uns bei autemio entschieden, das Kassensystem komplett offline-fähig zu halten.

 

Darüber hinaus haben wir uns die Prozesse genau angesehen: Wie arbeiten die Kunden mit der Kasse? Was gilt es im Kassierablauf zu beachten und wie können wir dabei mit autemio helfen? Die wichtigsten Attribute unsere Kassensoftware haben wir dabei immer im Fokus: Einfachheit, Flexibilität und Sicherheit.

Wie bezahlen Menschen heute? In Schweden ist es bereits absolut üblich, mit App und Kreditkarte zu zahlen. Hier zu Lande haben doch noch viele ihr Bargeld in der Tasche. Woran liegt das?

 

Spannende Frage. Ich denke, dass muss man sowohl aus dem Blickwinkel der Endkonsumenten als auch der Händler betrachten. Bei den Konsumenten ist es tatsächlich so, dass 60 Prozent elektronisch zahlen und der Rest weiterhin in bar. Als Gründe dafür werden immer die gleichen Bedenken genannt: Datenschutz, Sicherheit und fehlende Kostenübersicht.

 

Interessant ist, dass diese Sorgen sich nicht in allen Altersgruppen gleich widerspiegeln. Es sind vor allem die älteren Generationen, die deutlich skeptischer und vorsichtiger gegenüber elektronischen Zahlungsmöglichkeiten ist. Die Jüngeren haben eine viel höhere Affinität für bargeldloses Bezahlen und damit steigt der Anteil immer weiter. Darüber hinaus gibt es externe Ereignisse, die das Ganze befeuern. Beispiel Corona-Pandemie: Die Nutzerzahlen sind um zehn Prozent angestiegen, weil Barzahlung deutlich unhygienischer ist.

 

Auf Händlerseite gibt es drei große Barrieren: Dazu gehört unter anderem die fehlende Netzabdeckung im ländlichen Raum, da sind uns die skandinavischen Länder weit voraus. Außerdem besteht Angst vor hohen Kosten sowie administrativen Herausforderungen. Deswegen war uns ganz wichtig, dass wir mit unserem Kassensystem sowohl Bar- als auch elektronische Zahlungen abbilden. Gerade für Kleinunternehmer können elektronische Varianten zum Alleinstellungsmerkmal werden.

Ist bereits Druck von den Endkonsumenten zu spüren, dass die Händler neue Zahlmöglichkeiten anbieten sollen?

 

Sicherlich. Die ersten Kleinunternehmer wie Imbissbuden-Besitzer oder Foodtruck-Betreiber bieten längst elektronische Möglichkeiten an. Wenn sich das immer weiter durchsetzt, wird irgendwann auch den letzten Anbietern kaum noch eine Alternative übrigbleiben.

Kassen­sicherungs­verordnung, TSE, Belegausgabepflicht: All diese Begriffe haben in letzter Zeit für sehr viel Aufregung gesorgt. Was steckt dahinter?

 

Das Thema ist sehr komplex und vielschichtig. So kurz wie möglich zusammengefasst: Die Kassensicherungsverordnung gibt vor, wie Unternehmen ihre Kassen gegen eine nachträgliche Manipulation von Umsätzen sichern müssen. Um Steuerhinterziehung zu verhindern, muss jede Kasse mit einer sogenannten TSE versehen werden. Die zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung protokolliert und speichert alle Eingaben der Kasse und verhindert, dass diese im Nachgang geändert werden können. Außerdem muss für jede Transaktion ein Beleg ausgestellt und dem Kunden zur Verfügung gestellt werden.

Thema Belegausgabepflicht: Muss es immer einen Papier-Kassenbon geben oder geht das mittlerweile auch elektronisch?

 

Grundsätzlich muss der Beleg nach einer Transaktion ausgehändigt werden, der Kunde kann allerdings darauf verzichten, den Bon mitzunehmen. Daraufhin darf das Unternehmen den Kundenbeleg vernichten. Das führt im Zweifel dazu, dass ich als Unternehmer für einhundert Prozent meiner Transaktionen die Belege ausdrucke, der Löwenanteil meiner Kunden diese jedoch nicht mitnimmt und sie im Altpapier landen. Das ist weder kosteneffizient noch nachhaltig.

 

Der Gesetzgeber hat eine kleine Tür offengelassen und ermöglicht es, dem Kunden die Belege elektronisch zur Verfügung zu stellen. Der Käufer muss jedoch die Wahl haben. Mit autemio haben wir genau das umgesetzt und den E-Bon integriert. Praktisch kann der Kassierer beide Optionen anbieten, entweder gibt es einen Ausdruck oder der Kunde kann einen QR-Code für ein PDF-Dokument abscannen.

Nachhaltigkeit wird immer wichtiger, die unzähligen Belege täglich sind ein unglaublicher Müllaufwand. autemio ist damit Trendsetter und gleichzeitig Klimaschützer. Welche Rolle spielt bei eurer Entwicklung das Thema Ressourcen?

 

Ein flächendeckender Einsatz des E-Bons kann deutlich zur Schonung der Ressourcen beitragen und damit die Nachhaltigkeit stärken. Dazu ein praktisches Beispiel: Ein Unternehmer mit einer Kasse und circa 25 Kunden pro Stunde druckt pro Tag Kassenbons mit einer Gesamtlänge von 50 Metern. Im Jahr sind das 15 Kilometer. Natürlich wird man nicht alle dieser Papierbelege einsparen können, aber aus unserer Erfahrung einen Großteil.

 

Darüber hinaus weisen aktuelle Studien daraufhin, dass das Thermopapier der Kassenbons gesundheitsschädlich sein könnte. Aus dem ökologischen Aspekt bietet der E-Bon damit eindeutig Vorteile.

Neben dem Klimagedanken, was bietet ein digitaler E-Bon noch an Vorteilen gegenüber dem Papier-Bon?

 

Wenn ein Unternehmer ressourcenschonend arbeitet, merkt er das ganz praktisch am eigenen Geldbeutel. Mit 15 Kilometer Bon-Papier im Jahr sind Kosten von rund 200 Euro verbunden. Die könnte sich der Unternehmer einsparen.

 

Es gibt aber nicht nur monetäre Vorteile, sondern der E-Bon kann auch zu einem verbesserten Image des Unternehmens beitragen. Mit so einer innovativen und modernen Technologie bleibt das Geschäft im Gedächtnis der Kunden hängen.

Aus der Sicht der Kunden, was ergeben sich für weitere Benefits?

 

Jeder von uns weiß, wie viel Altpapier sich nach ein paar Wochen im eigenen Portemonnaie ansammelt – vom letzten Tankbon über die Restaurantrechnung bis hin zum Wocheneinkauf. Letztlich landen diese doch fast immer im Papierkorb.

 

Darüber hinaus haben viele sicher schon festgestellt, dass ein Kassenbon nach längerer Zeit verblasst und ausbleicht. Das heißt: Wenn ich den Beleg für einen späteren Garantiefall aufbewahre, muss ich ihn digitalisieren. Diesen Aufwand ersparen sich die Kunden mit dem E-Bon, der direkt als PDF-Dokument abgespeichert werden kann. Auch als Ablage für die nächste Steuererklärung ist der elektronische Bon eine praktische Lösung. Die benannten Dateien vermeiden aufwendiges Suchen, ein weiterer charmanter Vorteil.